Adventlicher Nachmittag
Am Nachmittag des 3. Advent, am 14.12.2008, gab es – in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein unserer Gemeinde und dem Team der „Guten Laune“ - um 17 Uhr ein Chorkonzert des „Mühlenchores“ in unserer Kirche.
Im Anschluß daran sangen die Schulkinder Adventslieder auf einer kleinen Außenbühne, die „Elmenhorster Landlüüd“ vertellen up platt und die Line-Dancer zeigten ihr Können.
Um 19 Uhrließ Herrn Olaf Sandkuhl seingroßes Glockenspiel (er spielt auch das Glockenspiel im 5-Giebel-Haus in Rostock) erklingen.
Für einen Imbiß und heiße Getränke war gesorgt, außerdem konnte die kürzlich erschienene Chronik der Dörfer Elmenhorst und Lichtenhagen käuflich erworben werden.
Nach dem Familiengottesdienst zum 1. Advent war auf einem kleinen Basar allerlei weihnachtliches zu erstehen.
Für die Kinder gab es wie jedes Jahr Basteleien. Es konnten u. a. wunderschöner Engelfiguren angefertigt werden..
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Tag der Fördervereine und Spender am 24. Mai 2008
Etwa 175 Mitglieder aus 130 Fördervereinen der Mecklenburgischen Landeskirche trafen sich zum jährlichen Gedankenaustausch in der Kirche Lichtenhagen Dorf.
I.
Nachdem Pastorin Anke Kieseler-Hausberg die Anwesenden begrüßt hatte, hielt Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn eine Andacht ab. Hinweisend auf die bereits restaurierten Feldsteinkirchen in Mecklenburg, könne man doch wohl nicht von einer "Baulast" sprechen, wenn es um die Erhaltung und die Instandsetzung weiterer schützenswerter Zeitzeugen der Geschichte gehe.
Oberkirchenrat Andreas Flade begrüßte anschließend die Gäste und moderierte die Veranstaltung.
Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Kantor der Dorfgemeinde Herrn Wolfram Hausberg begleitet.
Worte zum Kirchenkreis sprach Landessuperintendent Dr. Matthias Kleiminger. Er blickte zurück auf die Bautätigkeiten in 2007. Es wurden 3.211.621 € verbaut. Die Fördervereine unterstützten viele Maßnahmen, finanziert aus Spendengeldern mit einem Betrag in Höhe von 82.000 €. Der größte Anteil in Höhe von 500.000 € wurde für die Restaurierung der St. Marien-Kirche in Rostock verwendet.
II.
Von der Baugeschichte, den einzelnen Sanierungsabschnitte an der Kirche und den Zielen des Fördervereins zur Erhaltung des Kirchenensembles Lichtenhagen Dorf erzählte Frau Ursula Schultz. Sie war Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins und wirkt dort seit über 10 Jahren mit. " Eine Gemeinde, die baut, lebt" sei zu einer Schlüsselaussage der Kirchgemeinde geworden. Daraus folge, dass ein lebendiges Dorf viel bewegen könne, was an der großen Spendenbereitschaft und dem Engagement der Einwohner sowie an vielen gemeinsamen Veranstaltungen erkennbar sei.
Herr Leverenz, Mitglied des Fördervereins, bat um Spenden zur dringenden Restaurierung eines weiteren Kirchenfensters.
Herr Enoch Lemcke, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sprach seinen Dank im Namen der Landesregierung an alle ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Fördervereine aus. Die Fördermittel seien, auch wegen des Engagements der Fördervereine, und mit Blick auf die Vielzahl sanierter Kirchen "sinnvoll angelegtes Geld". Er stellte eine Erhöhung der Fördergelder zur Erhaltung und Erneuerung weiterer Kirchen in Aussicht.
Grußworte gab es auch von Herrn Dr. Wolfgang Kraatz, Stellv. Landrat des Landkreises Bad Doberan. Allein in diesem Landkreis gebe es 77 Pfarrkirchen und Gutshäuser, die es zu Erhalten gelte, sowie 16 Fördervereine.
Der Bürgermeister unserer Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen Dorf, Herr Horst Harbrecht, wies in seinem Grußwort auf die gute Zusammenarbeit des Fördervereins mit der Gemeinde hin. Eine gelungene gemeinsame Veranstaltung sei der Tag des offenen Denkmals im September letzten Jahres gewesen, bei dem "das ganze Dorf auf den Beinen war" um die sanierten denkmalgeschützten Gebäude des Dorfes zu besichtigen. Denn, "die Kirche müsse im Dorf bleiben".
III.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden die Themen: - Feldsteinkirchen in Mecklenburg, Gastredner war Herr Jens Amelung, Konservator am Landesamt für Kultur und Denkmalpflege sowie Versicherung der Fördervereine, Referent war Kirchenrat Herr Sebastian Kriedel, erörtert.
Am Nachmittag stand ein Besuch und Informationsaustausch der Kirchen in Retschow und Kröpelin auf dem Programm.
Im folgenden einige Impressionen des Tages:
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |





